Angedacht

Mutter und Kind.
Mit Beginn der Adventszeit  stehen sie uns besonders  vor Augen, die Darstellungen und die Geschichten dieser einen besonderen Frau Maria und ihr ganz besonderes Kind Jesus. Es braucht nicht viel, um sich in die Situation hineinzuversetzen. Die Vorfreude auf ein Kind, die Fragen und  Sorgen. Allein der Prozess des Mutterwerdens ist ein ganz besonderer, einzigartiger Weg. So wie das Leben im Mutterleib wächst, so auch die tiefe emotionale Bindung zwischen Mutter und Embryo, Fötus, Kind. Es gibt nichts Intensiveres.
Mütter und Kinder. Frauen und Kinder.
Die Geschichte unserer Gemeinde zeigt, wie gerade sie es waren, die das Leben im Allgemeinen und im Besonderen prägten. Minna Oesterreich, die Vorsteherin eines Waisenhauses in Rummelsburg. Sie mietete 1883 einen Raum für die Sonntagschule, der dann zur Keimzelle der Elim-Gemeinde wurde.
Wer weiß, ob die erste steinerne Kirche in der Tilsiter Straße damals hätte gebaut werden können, wenn nicht jene Diakonisse, die zur Elim-Gemeinde gehörte, in der Familie des zuständigen Baurates als Pflegerin tätig gewesen wäre. Sie nutzte ihre Kontakte, um von den Sorgen bei der Baugenehmigung für die Elim-Kirche zu erzählen. Kurz darauf ging es los mit dem Kirchenbau.
Nach Ende des 2. Weltkrieges begann Hildegard Grams erneut mit der Sonntagschularbeit.

Hunderte von Kindern und Familien kamen so mit der Kirche in Kontakt.
Nicht zu vergessen die vielen Frauen der Gemeinde, die beim Enttrümmern  des Ruinengrundstücks mithalfen und somit den Grund ebneten für die  Holzkirche im Jahr 1948.
Mütter/Frauen und Kinder.  Eine besondere Beziehung, weiß Gott.
Kein Wunder, dass Gott selbst diesen Weg wählte, um seinen Menschen ganz nahe zu kommen mit seiner Liebe und Freundlichkeit!  
Eine frohe Advents- und Weihnachtszeit sowie einen behüteten Übergang ins  Jahr 2019 wünsche ich Ihnen/Euch von Herzen, Holger Sieweck